Der heutige Sielpark, sind die ursprünglichen „Sielwasserwiesen“. Das Wort „Siel“ erinnert noch daran, dass hier in diesen schönen Werreauen einmal die Sole gefunden wurde.
Der alte Baumbestand und die romantische Werre sind ein beliebtes Ausflugsziel.
Das Salz und Zuckerland liegt mittendrin.
Das Gradierwerk wurde 1989/90 als Nachbau neu errichtet.
Bis in die 30er Jahre hinein gab es entlang der heutigen Mindener Straße drei Gradierwerke, die in ihrer Blütezeit eine Länge von 800 Meter aufwiesen. Durch das "Gradieren" wurde die Salzsole konzentriert. Das salzhaltige Wasser wurde auf das Gradierwerk gepumpt und über dicht gestaffelte Reisigbündel aus Schwarzdorn heruntergeleitet. Auf diesem Weg zerstäubt und verdunstet das Wasser.
Die hochkonzentrierte Sole wurde dann in den Siedehäusern zu Salz verarbeitet. Um 1850 wurden in der Saline jährlich etwa 50.000 Zenter Salz gesiedet. 1928 wurden die Gradierwerke stillgelegt, da die Salzgewinnung nicht mehr wettbewerbsfähig war. Seit Gründung des Heilbades im Jahre 1845 diente das Gradierwek auch als Freiluftinhalatorium im kurbetrieb durch die Erzeugung salzhaltiger, feuchter Luft.
Die Saline ist nur 50 Meter vom Salz und Zuckerland entfernt.